Ziele des ESF-Programms Schulverweigerung - Die 2. Chance

Mit dem Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance sollen Schülerinnen und Schüler mit schulverweigernder Haltung, so genannte „harte“ Schulverweigerer, durch Methoden des Case Managements wieder in das Regelschulsystem integriert werden.

Theaterprojekt Koordinierungsstelle

Das Programm zielt damit auf die Senkung der Zahl der Jugendlichen, die die Schule ohne Schulabschluss verlassen, und dadurch auf die Erhöhung ihrer Chance auf einen Ausbildungsplatz.






Reintegration der Schülerinnen und Schüler

Die Ursachen für eine Schulverweigerung sind zumeist eine Kombination aus schulischen und sozialen bzw. familiären Gründen. Schulische Probleme der Schülerinnen und Schüler korrespondieren häufig mit schwierigen sozialen und familiären Rahmenbedingungen. Eine wirksame Reintegrationsarbeit muss deshalb immer alle Dimensionen im Blick behalten. Eine erfolgreiche Reintegrationsarbeit zeigt sich im Verhalten der Schülerinnen und Schüler, vor allem in der Annahme der Schule als Lernort durch regelmäßigen Schulbesuch, im erkennbaren Bestreben, einen Schulabschluss zu erreichen und in der sich zunehmend stabilisierenden Leistungsentwicklung.

Die Schülerinnen und Schüler sollen wieder dazu motiviert werden, dass sie:

  • regelmäßig die Schule besuchen,
  • sich aktiv am Unterricht beteiligen,
  • eine stabile Leistungsentwicklung zeigen,
  • der Verweigerung zugrunde liegende soziale und familiäre Problemlagen aufarbeiten,
  • einen Schulabschluss erreichen bzw. durch ihr Verhalten die Prognose auf einen Schulabschluss sicher zulassen und
  • sich auf berufliche Orientierungen vorbereiten.
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